© PD Geißler 2010
Das griechische Wort graphein heißt einritzen, zeichnen, schreiben. Graphik ist die Zeichenkunst und umfasst Handzeichnung und Druckgraphik. Mitunter scheidet
man aber zwischen Zeichnung und Graphik; man meint dann mit dem letzteren Wort die Druckgraphik. Die Zeichnung hält eine charakteristische Form oder eine
bedeutsame Sache zur Weiterverwendung fest, oder ist Studie eines Einzelteils, sie kann die Komposition eines geplanten Bildes angeben, oder sie ist in erster
Linie nicht weiter als Handzeichnung, das heißt, ein in sich fertiges Kunstwerk. Auch Studien können in sich abgerundete Schöpfungen sein. Der Mensch besitzt
einen Körper, er begreift die Umwelt im Wesentlichen als Welt der Körper, und er erlebt sie als Welt der Farbe. Damit hängt sicherlich zusammen, dass er
gegenüber diesen sinnlichen Gegebenheiten die Linie als etwas Abstraktes und Unsinnliches empfindet. Sie ist nicht dieser oder jener Gegenstand, sie bezeichnet
etwas, in der Regel Grenzen und Richtungen. So ist in der künstlerischen Zeichnung Formgrenze oder sichtbar gemachte Spur eines Bewegungsablaufs. Auszug
aus Pawlik / Straßner, Bildende Kunst Begriffe und Reallexikon DuMont Buchverlag Köln
“VOLL IN DIE SCHEI ...”
"DIE WACHT AM RHEIN"
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